Leonhard Münster – Ein fleißiger Arbeiter und Kämpfer für die Sache der Schwerhörigen.

Leonhard Münster war von 1977 bis 1989 erster Vorsitzender des Bundes der Schwerhörigen Nürnberg e.V.

Er hatte diese Funktion als Nachfolger des Bundesvorsitzenden des Deutschen Schwerhörigenbundes Friedrich Friedmann, Nürnberg, übernommen, der zugleich auch Ortsvereinsvorsitzender war.

Auf seine Initiative hin wurden in Nürnberg zahlreiche Induktionsanlagen installiert, unter anderem in der Lorenzkirche, im Opernhaus, im Krematorium sowie im Großen und Kleinen Saal des Nachbarschaftshauses Gostenhof.

Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der Ortsverein Nürnberg des Deutschen Schwerhörigenbundes , jetzt Schwerhörige Nürnberg, zu Beginn der 80er Jahre  seinen Sitz im Nachbarschaftshaus Gostenhof nehmen konnte. Über diesen Sitz nebst Gruppenraum verfügt der Verein noch heute.

Die Beratungsstelle des Vereins verfügte mehrere Jahre  lang über eine hauptamtlich angestellte Vollkraft. Auch dies ist auf das Engagement Leonhard Münsteres zurückzuführen.

Der Nachfolger des Bundesvorsitzenden Friedrich Friedmann, Günther Hinzmann, war viele Male in Nürnberg bei ihm zu Gast.

Ein Bundeskongress des Deutschen Schwerhörigenbundes wurde auch von ihm in Nürnberg ausgerichtet.

Leonhard Münster warb unermüdlich für den Zusammenhalt der Schwerhörigen.

Für sein Engagement und für sein Eintreten für die Sache der Schwerhörigen wurde er 2004 zum Ehrenvorsitzenden des Bundes der Schwerhörigen Nürnberg ernannt.

Weitere Ehrungen blieben ihm verwehrt, da die Anträge hierzu nicht zeitnah zu seinem aktiven Wirken gestellt worden waren.

Leonhard Münster ist am 22.Dezember 2013 im fünfundneunzigsten Lebensjahr verstorben.