Newsletter Nr.3 des Deutschen Schwerhörigenbund e.V. vom 20.05.2011

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*In eigener Sache:*
Das Bundessozialgericht hat am 17.12.2009 entschieden, dass die Krankenkassen für die Versorgung mit solchen Hörgeräten aufzukommen haben, die nach dem Stand der Medizintechnik die bestmögliche Angleichung an das Gehör gesunder Menschen erlauben. Der Kläger war einan Taubheit grenzend Schwerhöriger. Auch wenn die Krankenkassen das Urteil erst als Einzelfallentscheidung abtun wollten, scheinen sie sich nun dem allgemeinen öffentlichen Druck beugen zu wollen. Vom Spitzenverband der Krankenklassen erreicht uns aktuell die Nachricht, dass für an Taubheit grenzend schwerhörige Menschen ein erhöhter Festbetrag festgesetzt werden soll. Das freut uns natürlich, doch geht es uns im DSB auch darum, den neuen Festbetrag in ausreichender Höhe zu bestimmen. Sobald uns Einzelheiten bekannt sind, werden wir Sie weiter informieren.
Viele Spaß beim Lesen unseres neuen Newsletters.

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*** Nachricht 1*
*Zweitägige Fachtagung „Hilfsmittelversorgung“ beim Bundesbeauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen am 04./05. April 2011.* Tagungsreihe Gesundheit für Menschen mit Behinderung zwischen Ansprüchen der UN-Konvention, Kostendämpfung und Wirklichkeit. Auf der zweitätigen
Fachveranstaltung im Kleisthaus, dem Sitz des Beauftragten, ging es um die Hilfsmittelversorgung in Deutschland. Hierzu wurden vier Schwerpunktthemen gewählt, die jeweils pro Schwerpunktthema mit zwei Impulsvorträgen versehen waren. Der DSB hat sein Anliegen beim Schwerpunkthema Hörgeräteversorgung mit einem eigenen Impulsvortrag durch Stephan Wilke deutlich eingebracht. Die Präsenz von verschiedenen
Verbänden von Menschen mit Hörschädigung hat die Wichtigkeit des Themas zum Ausdruck gebracht.
http://tinyurl.com/6b4m85e

*** Nachricht 2*
*Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
in Deutschland*
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 27.04.2011 einen sogenannten Referentenentwurf zum Nationalen Aktionsplan der
UN-Behindertenrechtskonvention herausgebracht. Bereits am 17.05.2011 fand die Verbändeanhörung statt, zu der auch der DSB eingeladen war. Es gab eine sehr kurze Frist zur Abgabe einer Stellungnahme, die ursprünglich nur für eine Woche angesetzt worden war. Durch den Protest vom Deutschen Gewerkschaftsbund wurde die Frist um eine Woche verlängert. Der Deutsche Schwerhörigenbund hat mit Stephan Wilke an der Anhörung teilgenommen. Die Anhörung verlief unkoordiniert und ohne Tagesordnungspunkte ab. Es war politisch gewollt, den Termin kurzfristiganzuberaumen, um möglichst schnell mit dem Kabinettsentwurf fertig zu werden. Der 175seitige Referentenentwurf nimmt zu 12 Handlungsfeldern und 7 Querschnittsthemen Stellung. Die Verbände haben die Frist als zu kurz kritisiert und darauf hingewiesen, dass eine gründliche Prüfung nicht möglich war. Dieser Position hat sich der Deutsche Schwerhörigenbund angeschlossen. Die Anhörung hat den faden Beigeschmack vermittelt, dass die Menschenrechtskonvention für die Belange der Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht bei der Bundesregierung noch nicht angekommen ist. Es bleibt uns nicht erspart, die UN-Konvention weiterhin als Schwerpunktthema unserer verbandspolitischen Aktivitäten zu sehen.
Stellungnahme des DSB:
http://tinyurl.com/67jujlx (PDF-Dokument)
Stellungnahme der DG:
http://tinyurl.com/6aq8emg (PDF-Dokument/3,4 MB)

*** Nachricht 3*
*Marina Minzenbach (Ortsverein Essen) zu Besuch bei der Bundeskanzlerin*
Ein ganz besonderer Einsatz war es schon für Marina Minzenbach vom DSB Ortsverein Essen! Sie wurde neben 200 ehrenamtlichen Engagierten verschiedener Hilfsorganisationen aus ganz Deutschland – stellvertretend für 23 Millionen Ehrenamtliche – am Dienstag, dem 5. April 2011, in Berlin im Bundeskanzleramt von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfangen. Unter dem Motto „Gemeinsam geht´s – Menschen helfen Menschen“ würdigte die Kanzlerin die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft und den beharrlichen Einsatz.
http://tinyurl.com/3rzlv2w

*** Nachricht 4*
*Tag der Hörgeschädigten in Niederbayern und der Oberpfalz, 29./30.04.2011*
An fünf Standorten fand erstmals ein Tag der Hörgeschädigten in Niederbayern und der Oberpfalz statt. Eine interessierte Öffentlichkeit sollte einen informativen, aber auch unterhaltsamen Einblick in das Leben von hörgeschädigten Menschen erhalten. Initiiert wurde die Veranstaltung von „Power trotz Handicap“. An der Podiumsdiskussion „Inklusion statt Integration – Schulischen Möglichkeiten von hörbehinderten Kindern“ nahm der Sozialpolitischer Referent des DSB e.V., Stephan Wilke, teil. Vizepräsidentin, Renate Welter, war Teilnehmerin der Podiumsdiskussion: Ist die undifferenzierteBezuschussung von Hörgeräten ohne Rücksicht auf Grad, Grund und Eintrittszeitpunkt der Hörbehinderung gerecht?
http://tinyurl.com/3jb7ujd

*** Nachricht 5*
*Seminar „Kommunikationshilfen für schwerhörige und ertaubte Menschen imBeruf“*
Vom 21.-23.10.2011 findet in Bad Nauheim ein Seminar für schwerhörige und ertaubte Menschen statt, die aufgrund ihrer Hörschädigung Kommunikationsprobleme am Arbeitsplatz haben oder erst gar keinen Arbeitsplatz finden können. Wie für jeden anderen Berufstätigen ist auch für hörgeschädigte Menschen die Information und Kommunikation am Arbeitsplatz wichtig und unerlässlich. Technische Hilfsmittel reichen
für hochgradig Schwerhörige und ertaubte Menschen meist nicht aus. Der DSB hat aufgrund dieser Tatsache geeignete, in der Praxis erfolgreich getestete und im Einsatz befindliche Kommunikationsmittel entwickelt. Der Umgang mit den verschiedenen Kommunikationshilfen muss erlernt, geübt und erprobt werden. Das Seminar zielt darauf ab, dass die unterschiedlichen Techniken und Methoden praxisrelevant erlernt, eingeübt und angewandt werden. Darüber hinaus werden die erforderlichen rechtlichen Grundlagen vorgestellt und über die Beantragung und Organisation informiert. Durch das Seminar sollen die Chancen verbessert werden, dass hochgradig hörgeschädigte Menschen ins Arbeitsleben integriert werden können, Arbeitsplätze finden, Arbeitsplätze erhalten und qualifizierte Berufe ausüben können, indem sie an der beruflichenKommunikation teilhaben und sich regelmäßig fort- und weiterbilden können.
http://www.schwerhoerigen-netz.de/SEMINARKALENDER

*** Nachricht 6*
*Der DSB hat einen Referentenpool aufgebaut*
Was mit einem Aufruf 2009 begann ist nun komplett. Dank der guten Zuarbeit seitens der Mitglieder verfügt der DSB nun über einen umfangreichen Referentenpool. Aus Datenschutztechnischen Gründen können wir diesen jedoch nicht auf unsere Schwerhörigen-Netz Seiten stellen. Wenn Sie also zu folgenden Themen „Grundlagen der Hörschädigung, Medizinische Versorgung, Technik, Barrierefreiheit, Rehabilitation, Beratung, Senioren/Pflege, Kommunikationstechniken, Gesetzgebung,PC-Schulungen, Betriebswirtschaftlichen Kenntnissen“ Referenten suchen, richten Sie bitte Ihre Anfragen an Gudrun Brendel gudrun.brendel@schwerhoerigen-netz.de.

Sie wird Ihnen gerne
entsprechende Referenten weitervermitteln. Um die Daten in diesem Referentenpool möglichst aktuell zu halten, ist eine jährliche
Aktualisierung angedacht. Daher werden jetzt im ersten Schritt bis zum 01.06.2011 die jeweiligen Daten den einzelnen Referenten mit der Bitte
um Überprüfung zugesandt. Sollten sich in der Zwischenzeit Änderungen bei Wohnort, Beruf, Mitgliedschaft, zusätzlichen Qualifikationen oder Themenschwerpunkten ergeben haben, so teilen Sie diese bitte der DSB-Geschäftsstelle mit. Kontakt: gudrun.brendel@schwerhoerigen-netz.de
<mailto:gudrun.brendel@schwerhoerigen-netz.de>

*** Nachricht 7*
*Aufruf: Ausrichtung DSB Bundeskongress 2013*
Für die Ausrichtung des DSB Bundeskongresses 2013 wird noch ein Ortsverein oder Landesverband gesucht. Interessierte Ortvereine und Landesverbände richten bitte ihre Bewerbung bis zum 04.09.2011 an die DSB Geschäftsstelle in Berlin. Für Nachfragen steht Ihnen Herr Steffens gerne zur Verfügung.
Kontakt: jens.steffens@schwerhoerigen-netz.de
<mailto:jens.steffens@schwerhoerigen-netz.de>

*** Nachricht 8*
*Experten-Chat auf hoer-werk.de*
Der nächste Chat findet statt am 22.06.2011, 19:00-20:00 Uhr mit Oliver Rien zum Thema „Psychologie bei hörgeschädigten Menschen“.
http://tinyurl.com/qstpox

*** Nachricht 9*
*Bundesjugend im DSB e.V.*
*Fördermitglieder zur Sicherung der Geschäftsstelle gesucht!*
Jahr für Jahr organisiert die Bundesjugend als national tätiger, eigenständiger und gemeinnütziger Verein vielfältige Angebote speziell für junge Hörgeschädigte. All diese Aktivitäten müssen geplant,beantragt, vorbereitet, organisiert, durchgeführt und danach wieder abgerechnet werden. Dies ist eine sehr umfangreiche Arbeit, die von einem ausschließlich ehrenamtlich tätigen Vorstand nicht bewältigt werden kann. Die Finanzierung der Geschäftsstelle stellt jedoch seit zehn Jahren ein immer wiederkehrendes, großes Problem dar. Die aktuelle Finanzlage wird im Laufe dieses Jahres erneut dazu führen, dass der derzeitige Stelleninhaber nicht weiter bezahlt werden kann. Die Nichtbesetzung der Geschäftsstelle hätte aber fatale Konsequenzen. Die Aktivitäten der Bundesjugend müssten auf ein Minimum beschränkt werden. Hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hätten kaum Alternativen, da es nur wenige auf sie zugeschnittene Angebote gibt. Um dies zu verhindern, benötigt die Bundesjugend 200 Fördermitglieder!
http://tinyurl.com/6e47a9k

*“Es ist wieder Skifahren angesagt!“*
Im österreichischen Pitztal mit der Bundesjugend im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. , vom 19.02.2011 bis 26.02.2011. Schneehungrige, junge, hörgeschädigte Leute kommen aus allen möglichen Gebieten zusammen, um begeistert die Pisten herunterzustürmen, um zu rodeln und um jede Menge Spaß zu haben … richtig, die Rede ist von der Skifreizeit, die von der Bundesjugend im Deutschen Schwerhörigenbund alle zwei Jahre angeboten wird!
http://tinyurl.com/6juuglc (PDF-Dokument)

*** Nachricht 10*
*Das Kommunikations- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte des Schwerhörigenverein Stuttgart e.V. ist jetzt DSB zertifiziert*
Am 12.03.2011 wurde das Kommunikations- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte des Schwerhörigenverein Stuttgart e.V. als zweite ehrenamtlich geführte Beratungsstelle in Deutschland durch den Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB) nach dessen Standards erstzertifiziert.
http://tinyurl.com/65gcwkb

*** Nachricht 11*
*Stellungnahme des DSB e.V. zu den verringerten Angeboten von Hörgeräten mit Induktionsspule und Audio-Eingang.*
Seit einigen Jahren bieten die Hörgeräte-Hersteller in zunehmendem Maße Hörgeräte ohne Induktionsspulen (im Folgenden kurz T-Spule) an, auch wird auf den serienmäßigen Einbau eines Audio-Einganges immer häufiger verzichtet. Vorhandene T-Spulen werden jedoch von denHörgeräteakustikern in nicht aktiviertem Zustand ausgeliefert. Der DSB hält die Hörgerät-Komponenten T-Spule und Audioeingang für unverzichtbar. Sie leisten einen wichtigen Beitrag beim Abbau öffentlicher Kommunikationsbarrieren. Hörgeräte mit T-Spule und Audio-Eingang ermöglichen die Nutzung von Induktionsanlagen in Schulen, Kirchen, Vortragssälen, Theatern, Verkaufs- oder Informationsständen. Leichteres Telefonieren ermöglicht in sehr erheblichem Maße die berufliche Integration. Verstehen von Radio- oder Fernsehton trägt zur Nutzung des Informationsrechtes und damit zur Integration und Teilhabe schwerhöriger Menschen im öffentlichen wie auch im privaten Bereich bei. Die schulische und berufliche Ausbildung ist mit Hörgeräten ohne T-Spule und Audio-Eingang undenkbar.
http://tinyurl.com/6fhbhx4

*** Nachricht 12*
*Hörgeschädigte sind beim Notruf weiterhin ausgeschlossen. Novellierung des Telekommunikationsgesetzes bringt keine Verbesserung.*
Hörgeschädigte sind in Sachen Notruf auf nonverbale Kommunikation angewiesen. Aus diesem Grund haben die Notrufzentralen seit einigen Jahren ein Notruf-Fax in ihren Leitstellen eingerichtet, über dasHörgeschädigte ihr Notrufanliegen mitteilen können. Aber in den meisten Notfallsituationen steht den Betroffenen kein Faxgerät zur Verfügung. Um hier Abhilfe zu schaffen, wäre es wünschenswert, wenn eine Notruf-SMS zur Alarmierung der Rettungsdienste von den Leitstellen akzeptiert werden dürfte. Aber genau diese Möglichkeit ist bei der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes erneut nicht berücksichtigt worden. Hörgeschädigte sind beim Notruf damit weiterhin ausgeschlossen.
http://tinyurl.com/43axdy7

*** Nachricht 13*
*Einheitliche Fax-Nummer für ärztlichen Notdienst in Nordrhein-Westfalen.*
Hör- und sprachgeschädigte Menschen in Nordrhein-Westfalen können jetzt über die landesweite Faxnummer 0203-57 06 444 Kontakt zum Notdienst der niedergelassenen Ärzte aufnehmen. Bisher gab es, je nach Ort, sehr unterschiedliche Regelungen. „Die neue Notdienst-Faxnummer kann denschnellen Weg zum diensthabenden Arzt erleichtern“, so Sozialminister Guntram Schneider. Eine zusätzliche Hilfe bietet ein Fax-Formular, das auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe zur Verfügung steht.
http://tinyurl.com/5u6mwzl

*** Nachricht 14*
*Weniger als die Hälfte der Schwerhörigen geht offen mit der Hörminderung um.*
75 % der Schwerhörigen meinen, dass es fast allen Betroffenen peinlich ist, an einer Hörminderung zu leiden. Zwei von drei Schwerhörigen geben an, offen gegenüber ihrem Partner und den Kindern bezüglich der Schwerhörigkeit zu sein. Doch meinen 12 Prozent, dass sie versuchen, nicht darüber nachzudenken. 6 Prozent behalten es sogar ganz für sich. Das hat eine Onlineuntersuchung, durchgeführt von Hear-it, ergeben.
http://tinyurl.com/5renc7e

*** Nachricht 15*
*33. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden, 01. – 05. Juni 2011*
Hinweise und Programmtipps für schwerhörige Menschen. Neu ist, dass die Online-Programmdatenbank um Suchmöglichkeiten für schwerhörige Menschen erweitert wurde. So können Sie gezielt nach Veranstaltungen suchen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen (Suche nach Induktionsanlage, Schriftdolmetscher, LBG und DGS; zusätzlich kann nach Zugänglichkeit fürMenschen mit Rollstuhl bzw. Gehbehinderung sortiert werden). Ebenfalls neu ist eine Broschüre mit „Hinweisen und Programmtipps für schwerhörige Menschen“ die zum Download bereit steht.
http://tinyurl.com/3ejllk4

*** Nachricht 16 *
*Workshops der Deutsche Rentenversicherung*
Jährlich ist die Deutsche Rentenversicherung für fast eine Million Rehabilitationen zuständig. Um diese zu verbessern, sollen zukünftig die Erfahrungen betroffener Menschen stärker berücksichtigen werden. Dazu ist beabsichtigt, verstärkt Menschen mit chronischen Erkrankungen und Erfahrung als Patient oder Patientin in der Rehabilitation zu Veranstaltungen einzuladen.

– Ein Workshop ist geplant, in dem die gemeinsame Festlegung von Reha-Zielen durch PatientIn und therapeutisches Team diskutiert werden soll (5. Juli 2011 in Berlin).

– Bei dem zweiten Workshop – vorbereitet vom Forschungsausschuss der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) – geht es darum, Betroffene stärker in die Reha-Forschung einzubeziehen und Themen undFragestellungen herauszufinden, die für Betroffene wichtig sind (24.-25. Oktober 2011 in Rheinsberg).

Reisekosten für diese Veranstaltungen werden selbstverständlich übernommen. Wenn Sie an einer chronischen Krankheit leiden, schon mal in der Reha waren und gerne an Workshops wie den oben genannten mitwirken möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Dr. Silke Brüggemann MSc,Fachärztin für Orthopädie, Sozialmedizin,
silke.brueggemann@drv-bund.de <mailto:silke.brueggemann@drv-bund.de>

*** Nachricht 17*
*Unfallversicherung im Ehrenamt*
Ehrenamtliches Engagement muss sicher sein – vor allem für die, die hier aktiv werden. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber den Unfallschutz für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren stetig verbessert. Die Broschüre zeigt dabei gleichzeitig das ganze Spektrum der gesetzlichen Unfallversicherung auf.
http://tinyurl.com/6yu237l <http://tinyurl.com/6yu237l%20>
Bürgertelefon – Unfallversicherung/Ehrenamt: 01805/676711

*** Nachricht 18*
*Taub und trotzdem hören: 6. bundesweiter Aktionstag zum Leben mit
Cochlea-Implantat*
„Ja – Hören! Selbstbewusst kommunizieren!“ Unter diesem Motto steht der 6. Deutsche CI-Tag, der am Samstag, 28. Mai 2011 in ganz Deutschland begangen wird. An mehr als 60 Veranstaltungsorten machen an diesem Tag Betroffene und Fachleute auf die Möglichkeiten, mit Cochlea-Implantaten (CIs) den Hörsinn zurückzuerlangen, aufmerksam.
http://tinyurl.com/65u4bsz

*** Nachricht 19*
*Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:
Landkarte der inklusiven Beispiele im Netz!*
Rund 200 Menschen mit und ohne Behinderungen feierten die Veröffentlichung der ersten Beispiele auf der „Landkarte der inklusiven Beispiele“ mit einer Auftaktparty im Kleisthaus in Berlin. Mit dabei:Judith E. Heumann, Beraterin für internationale Rechte behinderter Menschen im Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika. „Die Landkarte ist ein positives Zeichen für all diejenigen, die sich für Inklusion engagieren und eine Aufforderung zum Handeln für alle anderen. Ich freue mich, den Live-Gang mitzuerleben“, betonte Judith E. Heumann. Seit Dezember 2010 können sich Verantwortliche für Beispiele eines Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen für die „Landkarte der inklusiven Beispiele“ bewerben.
http://tinyurl.com/5sz3eu4
http://www.inklusionslandkarte.de

*** Nachricht 20 **Bundesgartenschau 2011 in Koblenz – barrierefrei*
Erlebnisse ohne Schranken – ist der Titel der Informationsseite der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz zur barrierefreien BUGA. Von Bollerwagen bis Rollstuhl, Führungen in Gebärdensprache oder Hinweise zu barrierefreien Hotels, werden auf dieser Seite alle Informationen gesammelt, um allen Menschen einen entspannten und erholsamen Besuch zu ermöglichen.
http://tinyurl.com/3fds3au

*** Nachricht 21*
*Barrierearmes TV-Portal des Sozialverbandes Deutschland (SoVD)*
Künftig werden Beiträge zu den Themen „Menschen mit Behinderung“, „Pflege“, „Gesundheit“ und „Rente“ im Internet abrufbar sein. Die einzelnen Darstellungsformen reichen von Statements und Interviews über Erklärstücke bis hin zu Umfragen und Portraits. Sämtliche Beiträge werden in HD-Qualität produziert und ergänzen den bestehenden SoVD-Presseservice. Das barrierearme Format des neuen Mediums soll möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang ermöglichen und wirdkonstant fortentwickelt.
http://www.sovd-tv.de

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*Kurzadressen im Schwerhörigen-Netz*
Lange Adressen im Internet kann man sich schlecht merken und weitergeben, daher haben wir zahlreiche „Kurzadressen“ eingerichtet, leicht zu merken und zu benutzen:

* DSB Seminarkalender
<http://www.schwerhoerigen-netz.de/SEMINARKALENDER
<http://www.schwerhoerigen-netz.de/SEMINARKALENDER%20>
* DSB Hörtour 2011:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/HOERTOUR2011
* Schriftdolmetscher-Qualifizierung
http://www.schwerhoerigen-netz.de/SCHRIFTDOLMETSCHER-QUALIFIZIERUNG
* Bestellung von Wohlfahrtsbriefmarken:
www.schwerhoerigen-netz.de/BRIEFMARKEN
<http://www.schwerhoerigen-netz.de/BRIEFMARKEN>
* Frühförderung, Bildung, Inklusion (Sachthema):
www.schwerhoerigen-netz.de/FRUEHFOERDERUNG
<http://www.schwerhoerigen-netz.de/FRUEHFOERDERUNG>
* Bundeskongress 2011 Dresden
http://www.schwerhoerigen-netz.de/BUNDESKONGRESS
* Projekt Ginko:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/GINKO
* Projekt Leonardo:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/LEONARDO
* Seite Eltern hörgeschädigter Kinder:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/ELTERN
* Änderung der Rundfunkgebühren:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/RUNDFUNKGEBUEHR
* Hörgeräte-Versorgung:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/HOERGERAETEVERSORGUNG
* DSB Hörtour 2010:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/HOERTOUR2010
* Schriftdolmetscher:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/SCHRIFTDOLMETSCHER
* DSB Stellungnahmen:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/STELLUNGNAHMEN
* Sachthemen:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/SACHTHEMEN
* Beratungsstellen:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/BERATUNG
* Selbstverpflichtung:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/SELBSTVERPFLICHTUNG
* Audiotherapie:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/AUDIOTHERAPIE
* Online-Beratung:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/ONLINE-BERATUNG
* Cochlea-Implantat:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/COCHLEA-IMPLANTAT