Geisberger in Aktion

DSB-News: Beim Kauf von Hörgeräten können die Krankenkassen Patienten nicht immer auf die Festpreise verweisen

Stuttgart (jur). Beim Kauf von Hörgeräten können die Krankenkassen Patienten nicht immer auf ihre sogenannten Festpreise verweisen. Sind teurere Geräte erforderlich, um im Alltag die Hörbehinderung möglichst gut auszugleichen, muss die Krankenkasse auch mehr bezahlen, wie das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem am Donnerstag, 29. August 2013, veröffentlichten Urteil vom 20. August 2013 betont (Az.: L 13 R 2607/10).
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DSB Beratungsrichtlinie

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier die aktuellen DSB Beratungsrichtlinie zur Kostenübernahme von Hörgeräte – Stand: 05.11.2012
verbunden mit einem herzlichen Dank an die fleißigen Autoren beim DSB!
http://www.schwerhoerigen-netz.de/RATGEBER/HOERGERAETE/PDF/beratungsrichtlinie.pdf
DSB-Bundesgeschäftsstelle
Breite Straße 3
13187 Berlin
Telefon: 030 / 47 54 11 14
Telefax: 030 / 47 54 11 16
http://www.schwerhoerigen-netz.de

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüssen
Michael Geisberger, Pastoralreferent

Induktives Hören im Gottesdienst

Gefühle einer schwerhörigen Gläubigen im Bamberger Dom

So fühle ich mich als schwerhörige Gläubige in einer Kirche ohne Induktionsschleife

Ich gehe voller Hoffnung zum Gottesdienst, um dort das Wort Gottes zu hören, die Gemeinschaft der Gläubigen zu erleben und Kraft zu schöpfen für mein Leben.
Vertrauensvoll erhebe ich vor der Messe mein Herz zu Gott. Dann beginnt der Gottesdienst. Schon bei den ersten Worten des Pfarrers ergreift mich Verzweiflung: Ich verstehe wieder mal kein Wort. Voller Panik schalte ich am Hörgerät (CI) herum in der vergeblichen Hoffnung, ein Programm zu erwischen, welches mir zumindest ansatzweise Sprachverständnis ermöglicht. Fehlanzeige! Ich spüre, wie die Gemeinde innerlich bewegt, in einander stärkenden Glaubensgemeinschaft gemeinsam auf dem Weg zur erneuten Gottesbegegnung ist. Alle hören die Verkündigung, antworten, beten und singen zusammen – nur ich allein bin auf mich zurückgeworfen. Ich sitze mitten drinnen, ich graue Maus, allein, unverstanden und niemand sieht es mir an, in welcher Not ich mich befinde. Ich spüre die innere Ergriffenheit der Gemeinde, fühle, wie alle anderen auf ihrem gemeinsamen Weg immer näher zum Licht gelangen, während ich immer tiefer ins Dunkle stürze. Ein letztes inneres Auflehnen gegen die Taubheit, dann stellt sich tiefe Resignation ein. Fliehen, die Kirche vorzeitig verlassen kann ich nicht, denn das würde auffallen und auf verurteilendes Unverständnis stoßen. Eine ganze Stunde muss ich dort verharren, den inneren Pein aushalten, so tun, als ob ich gläubig-fromm mitmachen würde. Dabei fühle ich mich von Gott und der Welt verlassen. Meine Tränen sind unsichtbar als ich wieder auf die Straße trete. Falls ich am nächsten Sonntag wieder in diese Kirche gehe, bin ich selbst schuld.

Induktives Hören im Gottesdienst

„Im Namen des Vaters, des Sohnes und…..“ – Der Pfarrer tritt ans Mikrofon und ich verstehe jedes Wort! Wirklich!!! Jedes Wort klingt klar und deutlich. Meine Ohren sind ein offenes Tor, Sprache strömt hindurch. Mein Verstand saugt wie ein Schwamm die Gedanken auf und das Herz füllt sich mit Freude. Der Himmel öffnet sich und ich kann mein Herz erheben. Nun geHÖRE ich mit dazu. Die unsichtbare Zwangsjacke, die mich lähmend isoliert hat, fällt wie von Zauberhand von mir herunter. Ich bin Teil der Gemeinschaft, ein Mitglied, das mit den anderen Gläubigen zusammen auf dem Weg ist, ein Mensch, der mit beten, mit antworten, mit lobsingen kann. Der innere Jubel zerreißt fast das Herz. Nun kann ich in der Tat „in Frieden“ hingehen und in der kommenden Woche die Herausforderungen des Alltages stemmen.
Margit Gamberoni
Quelle: http://www.bayciv.de/index.php/aktuelles-131/articles/gefuehle-einer-schwerhoerigen-glaeubigen-im-bamberger-dom-kopie.html
Selbsthilfegruppe für Schwerhörige und Cochlea-Implantat Träger in Bamberg: www.schwerhoerige-bamberg.de

Bemühen wir uns weiter vereint um mehr Barrierefreiheit für schwerhörige Menschen durch indukTive Höranlagen nach DIN EN 60118-4!
Youtube: Induktive Hörschleife mit Untertitel http://www.youtube.com/watch?v=ePtD0Oj5ijU

98-er Deutscher Katholikentag

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen in Deutschland,

Einen neuen Aufbruch wagen – so heißt das Leitwort für den 98. Deutschen Katholikentag.Wir freuen uns, dass Sie aufbrechen, um vom 16. – 20. Mai 2012 nach Mannheim zu kommen.
Katholikentag_2012_Info_Hoergeschaedigte

Informationen zu Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschenden, Schriftdolmetschenden und Induktionsanlagen
Katholikentag_2012_Allgemeine_Serviceangebote

Katholikentag_2012_Auszug Programmheft

Katholikentag 2012: Besondere Veranstaltungen zum Thema „Behinderung – Inklusion – UN-Behindertenrechtskonvention“
Ausstellung: Licht in’s Dunkel der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Donnerstag, Freitag, Samstag: Ausstellung zu den Inhalten der Behindertenrechtskonvention

Michael Geisberger, Kath. Hörgeschädigtenseelsorge, Augsburg
Doris Goth, Behindertenseelsorge in der Erzdiözese Freiburg
Thomas Schmidt, Pfarreiorientierte Behindertenseelsorge, Augsburg
Bernhard Stoffel-Braun, Behindertenseelsorge in der Erzdiözese Freiburg
Behindertenseelsorge in der Erzdiözese Freiburg und im Bistum Augsburg
Mannheim: Max-Hachenburg-Schule, EG, Raum 110, Tattersallstr. 28-30
Mehr Infos unter: www.katholikentag.de/barrierefrei

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüssen

Michael Geisberger, Pastoralreferent

Liste der religiösen Sendungen mit Untertitel / Dezember 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
das ist unsere letzte religiöse UnterTitel-Liste mit Gottesdiensten und religiösen Bildungssendungen im Fernsehen. Wir beenden das Angebot zum Jahresende.
Leider ist uns dieser barrierefreie kirchliche Medien-Service in Zukunft aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich. Doch auch diesmal bitten wir Sie freundlich um Weitergabe an Interessierte mit Mail, Homepage oder ausgedruckt bei Versammlungen und Gottesdiensten, DANKE!

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Film „Hörschleife“

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum „1. Geburtstag“ hat der Film „Hörschleife“ bereits über 1.900 Aufrufe!!! Herzlichen Glückwunsch!!!

Ich bedanke mich bei allen, die bei der Verbreitung mitgeholfen haben und sich auch künftig für indukTives Hören in Deutschland einsetzen!
IndukTive Hörschleife (mit Untertitel)
„In Deutschland leben rund 15 Millionen schwerhörige Menschen. Einige von Ihnen tragen ein Hörgerät. Doch vor allem ältere Menschen haben oft trotzdem Probleme, Unterhaltungen, Vorträge oder Gottesdienste zu verfolgen. Die Nebengeräusche sind einfach zu laut. Deshalb haben viele Kirchen und öffentliche Einrichtungen eine sogenannte „IndukT ive Hörschleife“ im Boden eingebaut. Auf Knopfdruck an ihrem Hörgerät können so Hörgeschädigte einen wesentlich klareren Klang empfangen.
Das Problem ist nur: viel zu wenig Betroffene wissen davon weil sie nur schlecht oder gar nicht informiert sind.“ Zitat Marielle Sterra
„Michael Geisberger, Pastoralreferent der Katholischen Hörgeschädigten-Seelsorge im Bistum Augsburg, rät, beim Einbau induktiver Höranlagen auf die DIN-Norm zu achten: DIN EN 60118-4.“
Zitat Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=ePtD0Oj5ijU

Antje Förster

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist wieder Ihre Meinung und Erfahrung gefragt:

Bei „Taubenschlag“ habe ich folgenden Aufruf gefunden:

Frontal 21 nochmal zum Thema Hörgeräte

Antje Förster ist Journalistin und hatte im Dezember letzten Jahres für die ZDF-Sendung Frontal 21 den Beitrag „Übers Ohr gehauen – Geschäfte mit Hörgeräten“ (s.u.) verfasst. (Falls Sie ihn verpasst haben, können Sie ihn noch online sehen.) Frau Förster plant so etwas wie eine Fortsetzung. Dafür sucht sie Ihre Unterstützung. Sie schreibt:

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Deutsche Ärzteblatt

Das Deutsche Ärzteblatt schreibt zum Thema: Schwerhörigkeit

Deutsches Ärzteblatt | Jg. 108 | Heft 25 | 24. Juni 2011, Seite 425

„Nach der „GIobal Burden of Disease“-Studie der Weltgesundheitsorganisation zählen Hörstörungen in den Industrieländern zu den sechs häufigsten, die Lebensqualität am meisten beeinträchtigenden Erkrankungen. In Deutschland geht man von bis zu 14 Millionen behandlungsbedürftigen Kindern und Erwachsenen aus.
Martin Ptok zeigt, wie mit Hilfe des Hörscreenings bei Neugeborenen eine frühkindliche Schwerhörigkeit entdeckt werden kann. Die rechtzeitige Diagnose ermöglicht den Einsatz moderner therapeutischer Verfahren und somit erst das Erlernen der Muttersprache. Thomas Zahnert erläutert in seinem cme-Beitrag, wie wichtig die exakte Differenzialdiagnose ist, um aus der Vielfalt der therapeutischen Möglichkeiten die optimale individualisierte Versorgung zu gewährleisten. Peter Zenner leitet die beiden Beiträge mit einem Editorial ein.“ Zitat

Quelle: www.aerzteblatt.de

Hier der Link: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/heftinhalt.asp?heftid=3284

Hier geht es zur Seite 425 – Hören – das Tor zu Sprache und Geist

Hier geht es zur Seite 426 – Früherkennung von Schwerhörigkeiten

Hier geht es zur Seite 433 – Differenzialdiagnose der Schwerhörigkeit