Undurchsichtiger Markt

Artikel oder Fernsehberichte, die sich mit dem Thema Hörgeräteversorgung befassen, laufen oft Gefahr, in sensationslüsternen Enthüllungsjournalismus abzugleiten. Anders der Artikel von Dr. Reinhard Door in der heute erschienenen Ausgabe der Apotheken-Umschau. Dr. Door nimmt kein Blatt vor den Mund, kritisiert, was es an Missständen gibt, aber er bleibt dabei immer sachlich und damit unangreifbar. Er beleuchtet das Thema von allen Seiten, stellt alle Beteiligten dar: die Hersteller, die Krankenkassen, die Ärzte, die Hörgeräte-Akustiker und die Patienten. Er weist am Schluss auf die preisregulierende Wirkung des Akustiker-Wechsels hin, und damit die „Macht“ des Patienten. Allerdings ist diese Macht doch sehr beschränkt und wohl eher theoretisch. Man reist nicht kilometerweit, um einen preisgünstigeren Akustiker zu finden. Letzten Endes kann auch Dr. Door nur feststellen, dass man auf einen „schwer durchdringbaren Dchungel aus Verträgen, Richtlinien und Geschäftsbeziehungen stößt – und auf die Kernfrage: Will sich jemand an den Nöten der Patienten eine goldene Nase verdienen, oder steht wirklich der Wunsch im Vordergrund, Schwerhörigen zu helfen?“
Ein rundum lesenswerter Artikel. Und das Schönste: Sie bekommen die Apotheken-Umschau gratis in jeder Apotheke! 😉
Quelle: http://www.taubenschlag.de/meldung/6951
http://www.apotheken-umschau.de/Medizin/Inhaltsverzeichnis-72723.html
Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüssen

Michael Geisberger, Pastoralreferent
Katholische Hörgeschädigten-Seelsorge im Bistum Augsburg

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